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Heustaub und Atemwegserkrankungen bei Pferden


Wer schon mal einen Arm voll Heu in die Raufe gelegt hat, kennt das Problem: feine Partikel wirbeln durch die Luft, ein kurzer Husten, manchmal tränende Augen – und das bei Mensch und Pferd. Viele nehmen es hin, doch Heustaub ist mehr als nur lästig. Auf Dauer kann er die Pferdegesundheit stark belasten.


Warum entsteht Heustaub?

Staub im Heu hat viele Ursachen. Selbst wenn das Heu von guter Qualität ist, lösen sich beim Abteilen oder beim Fressen feine Bestandteile. Besonders trockenes oder brüchiges Heu entwickelt dann richtige Staubwolken. Für die Atemwege der Pferde bedeutet das Stress – und je häufiger die Belastung, desto größer das Risiko für Probleme.


Heustaub und die Folgen für Pferde

Pferde reagieren sehr sensibel auf Staub. Anfangs sind es nur kleine Anzeichen wie Husten oder Nasenausfluss. Wird die Belastung jedoch chronisch, können ernsthafte Atemwegserkrankungen beim Pferd entstehen – bis hin zu COB (Chronisch obstruktive Bronchitis) oder RAO (Recurrent Airway Obstruction). Solche Erkrankungen schränken die Leistungsfähigkeit massiv ein und machen das Pferd dauerhaft anfälliger.


Staubfreie Heufütterung – so geht’s

Zum Glück gibt es Möglichkeiten, den Staub in den Griff zu bekommen. Wer Heustaub reduzieren möchte, kann einiges tun:

  • Heu wässern oder bedampfen, damit die feinen Partikel gebunden werden.

  • Hochwertiges, möglichst staubarmes Heu füttern.

  • Fütterungssysteme nutzen, die weniger Staub aufwirbeln. Offene Netze oder Raufen sind oft staubintensiver, während geschlossene Systeme wie der Heutoy für eine staubärmere und gleichzeitig pferdegerechte Fütterung sorgen.


Fazit

Heustaub ist eine unterschätzte Gefahr im Stallalltag. Doch wer auf staubarmes Heu achtet und die Fütterung entsprechend anpasst, schützt die Pferde wirksam vor Atemwegsproblemen. Eine möglichst staubfreie Heufütterung bedeutet gesündere Lungen, zufriedenere Pferde und weniger Sorgen für den Halter.

 
 
 

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